Stachelbeer-Tartelettes

Zwischen den farbenfrohen Himbeeren, Ribisel und Heidelbeeren kommt eine Beerensorte eher selten zur Geltung: die Stachelbeere. Stachelbeeren schmecken süß-säuerlich und sie können wie andere Beerensorten wunderbar zu Kompott, Mus oder Marmelade gekocht werden. Stacheln hat die optisch sehr besondere und hübsche Beere übrigens nur an den Ästen der Staude und natürlich nicht an den Früchten selbst.

Geschmacklich erinnert die Stachelbeere meiner Meinung nach etwas an Rhabarber: süß und fruchtig, mit dabei eine erfrischende und zitronige Säure. Daher lässt sich die Stachelbeere gut mit eher süßen Zutaten paaren: hier mit einem mürben Tartelette, reichlich Fruchtpüree und einer zarten Baiserhaube.

Zutaten (für 3 Tartelettes):

  • 120 g Mehl
  • 70 g Butter kalt
  • 30 g Zucker
  • 1 Eidotter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Msp. Vanillemark

    Für die Füllung:
  • 100 g rote Fruchtmarmelade (Beeren)
  • 120 g Stachelbeeren
  • 1 Eiweiß
  • 50 g Kristallzucker

Zubereitung:

  • Die kalte Butter klein würfeln und mit allen anderen Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben. Mit den Händen rasch zu einem homogenen Teig kneten.
  • Bei Bedarf (wenn der Teig sehr mürbe ist und bröselt), 1-2 EL kaltes Wasser zugeben.
  • Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank eine Stunde ruhen lassen.
  • Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Den Teig dritteln und in drei Tarteletteförmchen drücken, sodass er am Boden und an den Rändern etwa gleich dick ist.
  • Mit Backpapier auslegen und mit Hülsenfrüchen befüllen – 12 Minuten im Ofen blindbacken.
  • In der Zwischenzeit die Stachelbeeren putzen und halbieren.
  • Die Tartelettes aus dem Ofen nehmen und jeweils mit einem großzügigen Klecks Marmelade füllen, mit Stachelbeeren eng belegen.
  • Wieder in den Ofen schieben und weitere 12 Minuten backen. Die Tartelettes sollen goldbraun sein.
  • Aus dem Ofen holen und auskühlen lassen – nun das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Dann nach und nach etwas Zucker einrieseln lassen, weitere 5 Minuten schlagen.
  • Die Baisermasse in eine Spritztülle füllen und dekorativ auf die Tartelettes spritzen. Mit dem Küchenbrenner abflämmen.
  • Zum Servieren mit Staubzucker bestreuen.


Ich habe mir diesen Flambierbrenner gekauft und die Baiserhaube damit geflämmt. Dazu brauchst du nur noch Feuerzeuggas, das für knapp drei Euro in Trafiken erhältlich ist. Der Brenner ist in der Stärke variierbar und hat einen Sicherungsschieber zum „locken“.

Viel Freude beim Ausprobieren und Nachbacken!

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