Brokkoli gehört wie Karfiol oder Romanesco zur Familie der Kohlgemüse. Die Zubereitungsarten sind sehr vielfältig: kochen, braten, dampfgaren – sogar roh kann der Brokkoli verzehrt werden. Er sollte sein Dasein längst nicht nur als Beilage fristen. Gut gewürzter Brokkoli kann auch der Star auf dem Teller sein, während er von frisch gekochten Nudeln begleitet wird.
Besonders gut harmoniert der Brokkoli mit asiatischen Aromen – vielleicht, weil er ursprünglich sogar aus Kleinasien stammt. Chili, Erdnuss und Ingwer umrahmen den herben Geschmack des Kohlgemüses perfekt. Ein Unter-zehn-Minuten-Gericht kommt hier auf den Teller, denn es wird lediglich scharf angebraten, sodass der Brokkoli knackig frisch und auch farblich ein Hingucker bleibt.
Zutaten (2 Portionen):
- 1 großen Brokkoli
- 3 Knoblauchzehen
- 1 cm frischer Ingwer
- 1 Stange Frühlingszwiebel
- 1 kleine Chili
- 4 EL Erdnusskerne
- Neutrales Öl zum Braten
- 50 ml Sojasauce
Dazu passen: je Portion 70-90 g Ramen-Nudeln
Zubereitung:
- Den Brokkoli putzen und in mundgerechte Röschen teilen – nicht zu groß, da der Brokkoli scharf angebraten und nicht gekocht wird.
- Knoblauch, Frühlingszwiebel und Ingwer schälen und fein hacken. Ebenso die Chilischote, diese aber einstweilen beiseite stellen.
- Öl in einer Pfanne erhitzen und die Brokkoliröschen darin unter Schwenken unter Schwenken scharf anbraten. Dann Ingwer und Knoblauch zugeben und weiterrösten, bis die Gewürze gegart sind. Zuletzt noch die Erdnüsse kurz mitrösten.
- Den Brokkoli mit der frisch gehackten Chili vermengen und mit gekochten Ramennudeln servieren. Vor dem Essen mit Sojasauce beträufeln und alles gut durchrühren.
Viel Freude beim Ausprobieren und Nachkochen!